Besuch des Senators Gaebler bei Späth
News vom 16. Juni 2026
Was für ein öffentlicher Aufschrei! Das Entsetzen über die Pläne einer großräumigen Bebauung unserer Baumschulenflächen ist auch im Berliner Senat angekommen. Am 8. Juni konnten wir den Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler und sein Planungsteam für das Dreieck Späthsfelde bei uns vor Ort für eine Begehung begrüßen. Seitdem haben sich die zuvor bereits begonnenen Gespräche intensiviert.

Start der Begehung der Baumschulenflächen mit Senator Christian Gaebler (3.v.re.). Ganz rechts: Holger Zahn, Senior-Chef der Späth’schen Baumschulen. Links: Lars Düsterhöft, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.
Der Besuch zeigt: Das große öffentliche Interesse an den Baumschulenflächen wirkt!
Mehr als 16.000 Unterschriften online, rund 6.000 Unterschriften auf den Listen, rund 7.500 teils sehr ausführliche Kommentare und alles innerhalb von nur 4 Wochen: Dieses Signal der Menschen in Berlin und Umgebung konnte der Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, nicht beiseite wischen. Bereits am 26. Mai und damit in der Hochphase der Unterschriftensammlung gab es ein erstes Gespräch mit der Geschäftsführung der Späth’schen Baumschulen. In diesem Zuge haben wir den Senator zu einer Begehung unserer Baumschulenflächen eingeladen.

Erster Halt inmitten der Baumreihen mit Muster- und Mutterbäumen. In der Mitte: Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick. Rechts: Späth-Geschäftsführerin Karoline Leu, Dr. Annika Dreilich, gärtnerisch-technische Leiterin des Arboretums, Späth-Geschäftsführerin Laura Lichtenheldt (v.re.n.li.), außerdem: Gesine Schaumann vom Weltacker-Team (5.v.li.).
Unser Ziel: Späth soll als grünes Zentrum erlebbar bleiben!
Bei der Begehung am 8. Juni standen die Baumschulenflächen zwischen dem historischen Gewerbehof und dem Ligusterweg im Fokus. Denn hier stehen die imposanten Baumreihen mit den Muster- und Mutterbäumen. Hier gibt es das Obstbaum-Areal mit 700 Bäumen. Hier sind die Bildungsgärten, die uns so am Herzen liegen: der Gehölzsortengarten, der Weltacker, der Forschungsgarten zu klimaresistenten Bäumen der Humboldt-Universität und unser Garten-Biotop mit botanischem Garten am Karpfenteich.

Intensive Diskussionen über die Pläne für die Baumschulenflächen. Ganz rechts: Späth-Geschäftsführerin Susanne Schmohl, daneben Julia Dittmar, Büroleiterin des MdA Lars Düsterhöft.
Unser Ziel ist, dass die Flächen der Späth’schen Baumschulen auch in einem neuen Stadtquartier Dreieck Späthsfelde als grünes Zentrum erlebbar bleiben! Erste Zusagen haben wir von Bausenator Christian Gaebler erhalten, für den Altbaum-Bestand auf dem Gelände, die drei Baumreihen mit den Muster- und Mutterbäumen, unser Obstbaum-Areal, unser Garten-Biotop am Karpfenteich. Großen Diskussionsbedarf sehen wir aber für die Bildungsgärten, die unseren Standort zu einem Zentrum der Wissensvermittlung für Pflanzen, Garten und Landwirtschaft machen: den Gehölzsortengarten, den Weltacker, die Forschungsflächen der Humboldt-Universität.

Engagierte Streiter für die Sicherung von Späth am historischen Standort: Bezirksbürgermeister Oliver Igel (2.v.re.) und MdA Lars Düsterhöft (re.).
Ein grüner Gürtel soll das mögliche neue Stadtquartier durchziehen!
Die Späth’schen Baumschulen sind Pächter auf dem eigenen historischen Gelände. Dieser Tatsache musste Senior-Chef Holger Zahn seit mehr als 30 Jahren bei der Entwicklung des Baumschulenbetriebs auf den historischen Kernflächen in Berlin-Treptow Rechnung tragen. Dieser Tatsache stehen auch die drei neuen Geschäftsführerinnen Karoline Leu, Susanne Schmohl und Laura Lichtenheldt gegenüber. Eigentümer des Geländes sind seit der Rückübertragung an die Späth-Erbengemeinschaft 1997 und dem unmittelbar darauffolgenden Verkauf wechselnde Investorengesellschaften.

Harte Diskussionen um die Flächen: Senior-Chef und Betriebsinhaber Holger Zahn (li.) und Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler.
Die enorme öffentliche Unterstützung hat Bewegung in die Planungen gebracht
Durch die enorme öffentliche Unterstützung haben wir Bewegung in den Planungen des Senats erreicht. Wir wollen, dass ein Grüner Gürtel ein mögliches neues Stadtquartier Dreieck Späthsfelde durchzieht. Er soll Platz für die heutigen Bildungsgärten bieten. Wir wollen unseren historischen Standort zu einem Zentrum der grünen Wissensvermittlung weiter ausbauen. Und wir wollen erreichen, dass die historischen Baumschulenflächen auch in Zukunft für die Menschen in Berlin als grünes Zentrum erlebbar sind.
Allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern sagen wir bereits jetzt: DANKE!
Karoline Leu, Susanne Schmohl, Laura Lichtenheldt
Geschäftsführerinnen der Späth’schen Baumschulen
gemeinsam mit Senior-Chef und Betriebsinhaber Holger Zahn

Eintrag in das historische Gästebuch der Späth’schen Baumschulen: Senator Christian Gaebler, hinter ihm v.li.n.re.: Späth-Geschäftsführerinnen Susanne Schmohl, Laura Lichtenheldt, Karoline Leu und Senior-Chef Holger Zahn.
Fotos: Regina Sablotny