Pflanzen produzieren in Berlin und Königs Wusterhausen

Wildobst, blühende Sträucher, Solitärstauden, Heckenpflanzen, Laubgehölze, Nadelgehölze und viele Pflanzen mehr werden auf dem historischen Gelände in Berlin-Treptow und auf den neuen Produktionsflächen in Königs Wusterhausen angebaut.
 
Einst waren die Späth’schen Baumschulen die größte Anzucht-Baumschule der Welt – heute ist direkt in Berlin die Freilandproduktion von Pflanzen rückläufig. Grund dafür ist die sich verdichtende Entwicklung der Stadt. Die Baumschule baut deshalb seit mehreren Jahren ihre Produktion in Brandenburg aus. Außerdem arbeiten die Späths eng mit Partnerbaumschulen zusammen. Die neuesten Späth-Züchtungen können so weiter in großen Stückzahlen produziert werden, zum Beispiel die Winterlinde Tilia cordata ‚Merkur‘ oder die neu wieder entdeckte Späth-Erle Alnus spaethii von 1908.
 

Zurzeit bewirtschaften die Späth’schen Baumschulen in Berlin-Treptow noch 3,5 ha in Containerproduktion. Die Freilandproduktion haben sie vollständig auf erweiterte Produktionsflächen in Königs Wusterhausen ausgelagert und produzieren dort Pflanzen von der Jungpflanze bis zum Solitärbaum. Gärtnerinnen und Gärtner, die im Unternehmen seit zwanzig, dreißig oder mehr Jahren arbeiten, geben ihr Wissen an die jüngeren Kolleginnen und Kollegen weiter. Die am historischen Kernstandort in Treptow im Container gezogenen Gehölze können durchgehend vom Ende der Frostperiode bis zum nächsten Frost verpflanzt werden und so unabhängig von den eigentlichen Pflanzzeiten in den Verkauf gehen.
 

Der Späth‘sche Produktionsschwerpunkt liegt auf der Erhaltungszüchtung von historischen Späth-Sorten und von Pflanzensorten, die zu DDR-Zeiten gezüchtet wurden. Auf einer Vielzahl von Gehölzen aus den Späth’schen Baumschulen, die heute weltweit produziert und gehandelt werden, liegt weiterhin ein Patentschutz. Die Korallenbeere Symphoricarpos doorenbosii ‚Amethyst‘ gehört dazu, einige Sanddornsorten wie zum Beispiel der Hippophae rhamnoides ‚Leikora‘ oder auch die bereits genannte Winterlinde Tilia cordata ‚Merkur‘. Der Anbau dieser Pflanzen Sorten ist ausschließlich mit Zustimmung oder im Auftrag der Späth’schen Baumschulen möglich.
 

Markenzeichen der Späths ist und bleibt die Pflanzenproduktion von speziellen Wildobstsorten. Viele Sanddornsorten, Apfelbeeren oder Scheinquitten erblickten in Berlin-Treptow das Licht der Welt – vor allem der Sanddorn wird vor Ort auf dem historischen Baumschulgelände in Berlin-Treptow vermehrt und kultiviert.

Späth’sche Baumschulen - Pflanzenproduktion

Leitung

Nora Spieß

Nicolas Meyer

 

Tel.: 030 - 63 90 03 71

Fax: 030 - 63 90 03 30

produktion@spaethsche-baumschulen.de