Pressekontakt
Susanne Kettelför
Öffentlichkeitsarbeit Späth'sche Baumschulen

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Pressemitteilung 24. November 2011

Weihnachtsmarkt in den Späth'schen Baumschulen
9. bis 11. Dezember

Lichterglanz im Weihnachtswald

Der Weihnachtsmann spannt seine echten Rentiere vor den Schlitten, wenn die Späth's zum Weihnachtsmarkt bitten: festlich-funkelnder Zauber liegt über dem historischen Gelände. Von der Bühne klingt weihnachtliche Musik.

Das Hexenkessel Hoftheater begeistert kleine und große Gäste mit Grimm'schen Theaterspielereien und die
Märchenfee
breitet mit Musik den weihnachtlichen Zauber ihrer Geschichten aus. Kinder können Geschenke basteln, Kerzen ziehen und auf einem Esel über den Weihnachtsmarkt reiten.

Die Erwachsenen genießen den Glühwein am Lagerfeuer. Familien können beim Spaziergang durch den Späth'schen Weihnachtswald ihrenWunsch-Christbaum wählen: schließlich gibt es bei den Späths die besten Weihnachtsbäume von Berlin. Rotfichten, Serbische Fichte und blaue Stechfichte im Topf in höchster Baumschulqualität, die sich nach Weihnachten wunderbar im eigenen Garten machen. Dazu Nordmanntannen, Schwarzkiefern und Rotfichten auch als geschlagene Bäume.

Weihnachtsstimmung überall
In der ältesten Baumschule Deutschlands erwartet die Besucher ein wunderschön glanzvoller Markt – mit Leckereien
aus Berlin und der Region, Pulsnitzer Lebkuchen, Obstglühweinen aus Thüringen sowie leckerem Kuchen und Brat-
äpfeln frisch aus dem Hofcafé, mit Holzschlitten und Volkskunst aus dem Erzgebirge. Naturwarenwerkstätten, Schmuck-
designer, Webereien und viele Kunsthandwerker mehr haben Ideen für Geschenke im Gepäck.

Zum Auftakt eine Premiere
Erstmals öffnet der Späth'sche Weihnachtsmarkt schon am Freitag seine Pforten: der radioBERLIN Weihnachtsmarkttag hat Premiere. Unter geschmückten Tannen präsentieren die radioBERLIN Moderatorenteams Chöre, Comedy und Gäste auf der Showbühne. Der Ohrenbär erzählt am Lagerfeuer eine Weihnachtsgeschichte.

Anreise mit der Weihnachtskutsche
Wer es zünftig mag reist zum Späth'schen Markt mit einer Weihnachtskutsche an: der Pferdekutschen-Shuttle mit Weihnachtsglocke fährt an allen Tagen zwischen den Späth'schen Baumschulen und dem Platz vor der Kirche am Baumschulenweg. Hier lädt der Bürgerverein Baumschulenweg zeitgleich zum Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt in den Späth'schen Baumschulen
Wann:     9.-11. Dezember
Wo:         Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
               S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265
Für Autofahrer: Parkplätze auf dem Gelände und über Königsheideweg in der Eichenallee

Freitag
9. Dezember, 16 bis 21 Uhr
radioBERLIN Weihnachtsmarkttag in den Späth'schen Baumschulen
Eintritt frei

Samstag und Sonntag
10. + 11. Dezember, jeweils 11 bis 19 Uhr
Weihnachten bei Späth
Eintritt: 3 Euro (mit Weihnachtsbaumrabatt, Kinder bis 16 Jahre frei)

Auszug aus dem Programm:
Hexenkessel Hoftheater
Sa., 10. Dezember
16 und 17h: Hase und Igel
18h: Froschkönig

So., 11. Dezember
14h: Froschkönig
15 und 16h: Hase und Igel

Weihnachtlicher Märchenzauber mit Musik mit Märchenfee Ellen Luckas
Fr., 9. Dezember: 16-18h
Sa. + So., 10.+11. Dezember: 16-19h

Fernsehgärtner Hellmuth Henneberg & Musiker Karsten Noack
Sa., 10. Dezember: 13 Uhr

Nach dem Weihnachtsmarkt: der Weihnachtsbaum-Verkauf geht weiter
Nach dem Weihnachtsmarkt machen die Späth's mit ihrem Verkauf der besten Weihnachtsbäume von Berlin weiter:
in der Baumschule zu den Öffnungszeiten und täglich ab 11 Uhr auch vor der Volkshochschule Treptow-Köpenick, Baumschulenweg 79-81.

Weihnachtskonzerte mit den Weihnachtsbläsern: ab dem 19. Dezember von 17 bis 18 Uhr, unter dem großen Weihnachtsbaum vor dem Hofcafe mitten in den Späth'schen Baumschulen.

Für Veröffentlichungen stellen die Späth'schen Baumschulen gern Fotomaterial zur Verfügung.

 

Pressemitteilung 7. September 2011

Späth'sches Traditionsfest mit grünem Markt 24. + 25. September

Waldgeister und Flammenblumen

Kürbis, Tomate, Apfel und Phlox: beim Traditionsfest mit grünem Markt sind Früchte und Pflanzen in allen Farben,
Formen und Größen zu sehen. Botanische Sonderschauen und mehr als 200 regionale und internationale Aussteller machen das größte der drei jahreszeitlichen Feste in den Späth'schen Baumschulen zur ersten Adresse für naturbegeisterte Berliner und Brandenburger. Ein Fest rund um Garten, Haus und Handwerk!

Die Flammenblume: so wird der Phlox auch umgangssprachlich genannt. Er gehört zu den schönsten Stauden im Sommergarten, kaum eine andere Pflanze begeistert mit dieser Farben- und Blütenvielfalt. In den Abendstunden verbreiten die Blüten einiger Sorten einen bezaubernden Duft. Die große Phlox-Schau ist das Highlight der Pflanzenausstellungen zum Traditionsfest.

Dazu ein Natursteingarten, direkt vor der Terrasse des Späth'schen Hofcafés gelegen und eigens für das Fest mit
einer Kräuterpyramide bestückt. Die Gartenanlage zeigt die Vielfalt und Faszination der Naturmaterialien. Sie wird beim Traditionsfest eingeweiht. Auf der Festwiese vor der historischen Packhalle ist der Fernsehgärtner Hellmuth Henneberg mit einem musikalischen Programm den botanisch-literarischen Geheimnissen der Posaune auf der Spur.

Kinder können erstmals das Späth Arboretum der Humboldt-Universität, den geheimnisvollen botanischen Garten, mit einer Führung erkunden. Dazu werden sogar einige Waldgeister erwartet!

Im Haus aus Bäumen können die kleinen und großen Gäste anschließend beim Hexenkessel Hoftheater und seinen Grimm'schen Märchen mitfiebern, lachen, kommentieren und jede Menge Beifall klatschen. Oder nach Herzenslust auf Bäume klettern und basteln.

Die Brandenburghalle mit Countrybühne und regionalen Spezialitäten sorgt für gute Unterhaltung, ebenso das große BVG Blasmusikorchester und die Bühne im Hof mit Dixieland, Jazz, Swing und Original Berliner Musikprogramm. Das Späth Arboretum lädt zum sonntäglichen Frühkonzert im Arboretum ein.

Eine historische Ausstellung, initiiert vom Heimatmuseum Treptow, zeigt die Späth'schen Baumschulen auf der
Großen Berliner Gewerbeausstellung 1896. Fotografien und Dokumente aus der reichhaltigen und wechselvollen Geschichte des ältesten Berliner Unternehmens sind zudem in den Räumen des Baumschulcafés zu sehen.

Das Hofcafé ist mit aus Holz gefertigten Skulpturen bereits im Vorfeld des Traditionsfestes Station der Kunstmeile
am Baumschulenweg
.

Traditionsfest mit grünem Markt
Wann: 24. und 25. September, jeweils 9 bis 18 Uhr
Wo: Späth'sche Baumschulen
Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265

Eintritt: 3 Euro (bis 16 Jahre frei), Parkplätze sind vorhanden.

Auszug aus dem Programm

Führungen durch das Späth Arboretum
Sa., 15 Uhr + So., 10.30 Uhr

Führungen durch das Späth Arboretum für Kinder
Sa. + So., jeweils um 12 und um 13 Uhr

Aufführungen des Hexenkessel Hoftheaters
Sa. + So., jeweils
14 Uhr: Hans im Glück
15 Uhr: Hase und Igel
16 Uhr: Fischer un sin Fru
zusätzlich am Sonntagnachmittag: Froschkönig

Fernsehgärtner Hellmuth Henneberg & Musiker Karsten Noack: "Die Posaune im Garten"
So., 12 Uhr

Pressefotos zum Traditionsfest und aus den Inszenierungen des Hexenkessel Hoftheaters stellen die Späth'schen Baumschulen gern zur Verfügung.

 

Pressemitteilung 20. Juli 2011

Hortensien: Farbe für den sommerlichen Garten

Blumenschau mit mehr als 100 Hortensien-Sorten in den Späth'schen Baumschulen

 Von der Eichblatthortensie bis zur Fassadenkletterin: die Hortensie ist Quell farblicher Inspiration für den
sommerlichen Garten. Mehr als 100 Sorten dieser ursprünglich aus Asien stammenden Pflanze sind ab dem 25. Juli
in den Späth'schen Baumschulen zu sehen.

Blaue, weiße, rote Blüten tauchen die Terrasse des Hofcafés und die Festwiese vor der historischen Packhalle in ein Meer aus Hortensien. Späth'sche Spezialität sind die grünblühenden Limelight-Hortensien. Die Eichblatthortensie zeigt ihre volle Farbenpracht, wenn im Herbst ihr Laub in wunderbaren Rottönen leuchtet.

Die Hortensien - alle stammen sie aus der Produktion der Späth'schen Baumschulen, ergänzt mit Pflanzen aus Spezialbetrieben in Sachsen – sind mit weiteren sommerlichen Farbenboten wie Rosen und blühendem Lavendel arrangiert.

Alle Hortensien stehen zum Verkauf in Töpfen mit einer Höhe ab 30 cm bis hin zu 1,75m. Voll entfaltet können einige Hortensiensorten später eine Größe von bis zu 3 Metern erreichen, zum Beispiel die prächtige Riesenblatthortensie
oder die Samthortensie mit ihren weichsamtenen Blättern.

Hortensienschau mit mehr als 100 Sorten und Verkauf

Wann: ab Montag, den 25. Juli
Wo: Späth'sche Baumschulen
Späthstraße 80/81, 12437 Berlin, S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag:         9 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag:   10 bis 17 Uhr

 

Pressemitteilung 6. Juli 2011

Eröffnung Hofcafé in den Späth'schen Baumschulen

Kulinarische Köstlichkeiten und musikalische Spezialitäten mit dem BVG Brass Orchester

Am 8. Juli ist es soweit: das Hofcafé Späth öffnet seine Türen auf dem Gelände der Späth'schen Baumschulen. Kaffee, selbstgebackener Kuchen und vieles mehr auf der Hofcafé-Terrasse oder auch drinnen – mitten in der Späth'schen Pflanzenwelt!

Zur Eröffnung tischt das fünfköpfige BVG Brass Orchester ab 16.00 Uhr musikalische Spezialitäten auf.Das Hofcafé verwöhnt mit kulinarischen Köstlichkeiten. Blühender Lavendel und betörende Rosen aus den aktuellen Sortenschauen der Späths verzaubern die Festwiese vor der historischen Packhalle und die Café-Terrasse.

Das Späth'sche Hofcafé hat täglich geöffnet und lädt zum Verweilen und Genießen ein. Es ergänzt den Hofladen mit regionalen Produkten, der sich bereits seit Anfang diesen Jahres auf dem Baumschulgelände außerordentlicher
Beliebtheit erfreut.

Hofcafé Späth - Eröffnung
Freitag, den 8. Juli, ab 16 Uhr

Späthstraße 80/ 81, 12437 Berlin
S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265

Öffnungszeiten des Hofcafé
Montag bis Freitag:         10 bis 18 Uhr (mit Mittagstisch)
Samstag und Sonntag:   10 bis 17 Uhr

 

Pressemitteilung 27. April 2011

Späth'er Frühling am 7. und 8. Mai
Froschkönig und Frühlingsblüher

Frühlingsblüher in unendlicher Zahl verwandeln die Baumschule Späth am 7. und 8. Mai in ein Naturerlebnis.
Gärtnereien, Handwerksbetriebe und das frühlingshafte Arboretum laden zum Gärtnerwochenende mit Spaziergang
ein. Im Vorführgarten geben die Späth'schen Gärtner Einblicke in die Kunst der Veredlung, Rasenpflege, Gehölzschnitt oder Gartengestaltung.

Bei Froschkönig, Hans im Glück und Bremer Stadtmusikanten des Hexenkessel Hoftheaters können kleine und auch große Gäste im Haus aus Bäumen mitfiebern, lachen, kommentieren und jede Menge Beifall klatschen. Oder nach Herzenslust Frühlingssträuße basteln und mit dem Steinmetz werkeln.

"Blumen mögen Musik (aber nicht jede)": mit ihrem literarisch-musikalischen Programm rund um die Posaune und ihre botanischen Geheimnisse klären Fernsehgärtner Hellmuth Henneberg & Karsten Noack im Festgarten über jede
Menge musikalische Entdeckungen im Garten auf. Auf der Bühne im Hof: ein Original Berliner Musikprogramm.
Das Späth Arboretum bittet zu Führungen und zum sonntäglichen Frühkonzert mit dem Siedlerchor Altglienicke.

Auf der Baustelle des neuen Hofcafés mit Terrasse, dessen Eröffnung im Frühsommer geplant ist, wird beim Späth'en Frühling vorab schon einmal Kaffee und Kuchen serviert. Selbstverständlich sind die kulinarischen Köstlichkeiten auch an gewohnter Stelle im alten Baumschulcafé zu haben. Der neue Hofladen mit regionalen Produkten, der sich seit Anfang des Jahres auf dem Baumschulgelände außerordentlicher Beliebtheit erfreut, ist beim Frühlingsfest in der historischen Packhalle zu finden.

Pferdekutschen fahren als Shuttle zwischen Späth'em Frühling und dem zeitgleich stattfindenden Kiezfest in der Baumschulenstraße.

Dort halten die Späth'schen Baumschulen am 7. Mai einen zusätzlichen Höhepunkt bereit:

Frühlingserwachen im Baumschulenweg: eine Straße erblüht.
In einem außergewöhnlichen Arbeitseinsatz in Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden und Anwohnern sorgen
die Späth'schen Baumschulen mit dafür, dass die Baumschulenstraße in Treptow-Köpenick schlagartig an einem Tag erblüht. Am Vormittag des 7. Mai werden die ganze Baumschulenstraße entlang unzählige Baumscheiben gesetzt und
mit dauerblühenden Geranien bepflanzt. Von Mai bis September leuchtet die historische Flaniermeile dann in allen
bunten Blumenfarben.

Späth'er Frühling

Wann:     7. und 8. Mai, jeweils 9 bis 18 Uhr

Wo:         Späth'sche Baumschulen
               Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265

Eintritt: 3 Euro (bis 16 Jahre frei), Parkplätze sind vorhanden.

Aufführungen des Hexenkessel Hoftheaters
7. und 8. Mai, jeweils um 14, um 15 und um 16 Uhr (ohne zusätzlichen Eintritt)

14h: Froschkönig
15h: Hans im Glück
16h: Die Bremer Stadtmusikanten

Baumscheiben-Aktion entlang der Baumschulenstraße
7. Mai, 8 bis 13 Uhr

 

Pressemitteilung 20. April 2011

Tulpen aus aller Welt in voller Pracht
Späth'sche Baumschulen: Sortenschau zum Auftakt in die Gartensaison

Der erste Höhepunkt im Späth'schen Gartenjahr ist wie geplant rechtzeitig zu Ostern perfekt: 150 Tulpensorten zeigen auf dem Baumschulgelände an der Späthstraße ihre außergewöhnliche Farbenvielfalt und Blütenpracht. Von der Papageientulpe bis zur gefransten Crispa-Tulpe und Wildtulpen aus allen Teilen der Welt – die prachtvollen Blumen sind bis Anfang Mai zu sehen.
Das Besondere: alle Tulpensorten, deren Blüten jetzt zu sehen sind, können im Herbst bei den Späth'schen Baumschulen gekauft werden.

Kurzfristig haben die Späth's ihr Baumschul-Gelände für die Tulpen-Sortenschau auch über die Osterfeiertage geöffnet:
Karfreitag, 22. April:           10 bis 15h
Karsamstag, 23. April:           9 bis 14h (Pflanzenverkauf geöffnet)
Ostersonntag, 24. April:      10 bis 15h
Ostermontag, 25. April:       10 bis 15h
(An der Feiertagen ist der Späth'sche Pflanzenverkauf geschlossen.)

Die Späth'schen Baumschulen veranstalten zum ersten Mal diese Tulpenschau. Weitere Sortenschauen sind im Laufe des Sommers geplant: mit Rosen, Hortensien und im Herbst eine große Kürbis-Ausstellung. Der älteste Gewerbebetrieb Berlins hat große Pläne für die Zukunft. Der neue Hofladen mit regionalen Produkten, Anfang diesen Jahres eröffnet, erfreut sich außerordentlicher Beliebtheit. Und noch im Sommer wird ein Hofcafé mit Terrasse zusätzlicher Anziehungspunkt.

Vorab wird auf der Baustelle des Hofcafés schon einmal Kaffee und Kuchen serviert: wenn die Späth'schen Baumschulen am 7. und 8. Mai zum Späth'en Frühling einladen, dem ersten der drei großen jahreszeitlichen Feste der Späth's. Gärtnereien, Handwerksbetriebe und das frühlingshafte Arboretum laden zum Gärtnerwochenende mit Spaziergang ein. "Blumen mögen Musik (aber nicht jede)": mit ihrem botanisch-literarisch-musikalischen Programm klären Fernsehgärtner Hellmut Henneberg & Karsten Noack dann über jede Menge musikalische Entdeckungen im Garten auf.

Kleine Gäste können beim Späth'en Frühling nach Herzenslust basteln, mit dem Steinmetz werkeln oder bei den Theaterspielereien mit dem Hexenkessel Hoftheater mitfiebern, lachen, applaudieren und jede Menge Kommentare abgeben.

Die Späth'schen Frühjahrs-Termine als Übersicht:
Gartensaison-Eröffnung "Frühshopping mit Musik"
Noch vor Start der Tulpen-Sortenschau laden die Späth'schen Baumschulen am 9. April zum Frühshopping mit Musik ein. Mit Osterbasteln für Kleine und Große, Ostereiermalen und Blasmusik mit Musikern des BVG-Orchesters.
Sa., 9. April: 9 bis 14 Uhr
Eintritt frei.

Sortenschau "Tulpen aus aller Welt in voller Pracht"
150 Tulpensorten in außergewöhnlicher Farbenvielfalt
Sa., 16. April bis Anfang Mai
Mo.-Fr.: 9 bis 18 Uhr, Sa.: 9 bis 14 Uhr, So.: 10 bis 14 Uhr.
Eintritt frei.

Späth'er Frühling
7. und 8. Mai, jeweils 9 bis 18 Uhr

Frühlingsblüher in unendlicher Zahl verwandeln die Baumschule in ein Naturerlebnis.
Eintritt: 3 Euro (bis 16 Jahre frei).

Zusätzlicher Höhepunkt am 7. Mai:
Frühlingserwachen im Baumschulenweg: eine Straße erblüht.
In einem außergewöhnlichen Arbeitseinsatz in Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden und Anwohnern sorgen die Späth'schen Baumschulen mit dafür, dass die ganze Baumschulenstraße in Treptow-Köpenick schlagartig an einem Tag erblüht. Am Vormittag des 7. Mai werden die Baumschulenstraße entlang unzählige Baumscheiben gesetzt und mit Geranien bepflanzt. Von Mai bis September leuchtet die historische Flaniermeile dann in allen bunten Blumenfarben.

Fotomaterial stellen die Späth'schen Baumschulen gern zur Verfügung.

 

Pressemitteilung 9. Dezember 2010

Weihnachtsmarkt in den Späth'schen Baumschulen 

Wann:  11. + 12. Dezember, jeweils 11 bis 19 Uhr

Wo:        Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
               S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265

Für Autofahrer: Parkplätze auf dem Gelände und über Königsheideweg in der Eichenallee. Festlicher Lichtzauber in der Eichenallee.

Familiär und verheißungsvoll geht es beim Weihnachtsmarkt in den Späth'schen Baumschulen zu. Mehr als 60 Kunsthandwerker aus Berlin und der Region liefern bezaubernde Ideen für Weihnachtsgeschenke -
Christbaum-Schmuck und liebevolle Weihnachtsdekorationen inklusive. Kunstvoll erleuchtet zeigt sich die Eichenallee
mit Illuminationen und Lichtzauber von Lichtdesigner Eckhard Roth.

Musik, Theater, Märchen - und die besten Weihnachtsbäume von Berlin

Das Hexenkessel Hoftheater kommt aus seinem Märchenhütten-Winterquartier im Monbijoupark und begeistert mit kleinen und großen Theaterspielereien. An beiden Tagen um 15 Uhr mit "Fischer un sin Fru" und um 17 Uhr mit "Der gestiefelte Kater".

In der Märchenhütte nebenan zieht die Märchenfee mit "Märchenzauber mit Musik" Kinder und Erwachsene in ihren Bann. Geschichten mit Akkordeon und Gesang an beiden Nachmittagen von 15 bis 18 Uhr.

Das Klassische Quartett der Staatskapelle Berlin lädt am Sonntagnachmittag um 16.00 Uhr zum kostenlosen Weihnachtskonzert. Und an beiden Tagen lässt es sich das Weihnachtsmann-Hornquartett des BVG-Orchesters wie
in den Jahren zuvor nicht nehmen, bei Einbruch der Dunkelheit für große Weihnachtsstimmung zu sorgen.

Beim Spaziergang durch den Weihnachtswald können sich die Besucher ihren Wunsch-Christbaum aussuchen.
Und dabei den finnischen Weihnachtsmann mit echten Rentieren fotografieren, der sich das ganze Wochenende
Zeit genommen hat.

Weihnachtsstimmung rundherum

Auf dem historischen Packhof wärmt ein großes Feuer - drinnen stehen Kerzenziehen und Weihnachtsbasteln auf dem Programm. Die Späth'sche Caféstube als einer der Publikums-Renner verwöhnt mit selbstgebackenen Waffeln und echtem Obst-Glühwein aus Thüringen. Im Lehmofen wird köstliche Pizza gebacken und serviert.   

Weihnachtsmann-Wette: Wetten, dass ... ?

Stehen am Sonnabend um 16.30 Uhr mindestens 100 Weihnachtsmänner rund um den Weihnachtsbaum auf dem Hof
der Späth'schen Baumschulen und singen gemeinsam ein Weihnachtslied? Der Bürgerverein Baumschulenweg sagt ja,
die Späth'schen Baumschulen halten dagegen. Wer gewinnt die Wette? Der Erlös fließt in die Kasse des
gemeinnützigen Bürgervereins.

Wer möchte, kann zum Späth'schen Weihnachtsmarkt ganz zünftig anreisen: mit einer Weihnachtsmann-Pferdekutsche plus Weihnachtsglocke vom Weihnachtsmarkt des Bürgervereins Baumschulenweg auf dem Platz vor der Kirche am Baumschulenweg. Der originale Shuttle-Service fährt an beiden Tagen ganztägig.

 

 

Die Späth'schen Baumschulen sind Komplettanbieter für Garten- und Landschaftsbau. Eigene Pflanzenzüchtung und -produktion, Verkauf an Groß- und Einzelhandel und Privatpersonen, Gartengestaltung, Gartenpflege und perfekte Beratung machen das mittelständische Unternehmen mit 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur grünen Anlaufstelle
für Berlin und weit darüber hinaus. 80.000 lieferbare Pflanzen.

1720 von Christoph Späth gegründet, feierten die Späth'schen Baumschulen in diesem Jahr ihren 290. Geburtstag und sind damit das älteste Unternehmen Berlins.

 

 

Pressemitteilung 03. September 2010

290 Jahre! Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet das Traditionsfest der
Späth'schen Baumschulen

Grüner Markt mit über 200 Ausstellern – Sonderschauen und Späth'sche Züchtungen – Ausstellung zur Geschichte und Stolperstein – Theaterspielereien mit dem Hexenkessel Hoftheater – Kinderprogramm

Wann:     18. und 19. September, 9 bis 18 Uhr
Wo:         Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
               S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265
               Für Autofahrer: Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden

Eintritt:   3 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei

Gärtnereien, Baumschulen, Handwerker und Naturprodukte-Hersteller aus ganz Deutschland und den Nachbarländern kommen auf das historische Baumschulgelände zum Traditionsfest der Späth'schen Baumschulen. Im Gepäck haben sie besondere Überraschungen: dazu gehören die Präsentation von 290 Apfelsorten mit genauer Bestimmung oder auch
die Schau von 290 Clematissorten.

Denn die Späth'schen Baumschulen feiern ihren 290. Geburtstag und sind damit das älteste Unternehmen Berlins.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wird das Fest am 18. September um 12.00 Uhr feierlich eröffnen. Im Anschluss an die Zeremonie enthüllt er einen Stolperstein für Dr. Hellmut Späth.

Die 1720 gegründeten Späth'schen Baumschulen erforschen seit mehreren Jahren ihre Unternehmensgeschichte
zur Zeit des Nationalsozialismus, den Anfängen der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland bis zur
Reprivatisierung 1997. Eine Ausstellung in den historischen Kontorräumen präsentiert viele erst jetzt ans Tageslicht gekommene Fakten.

Dort ist auch das wiederaufgetauchte Gästebuch von 1884 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Der bereits
erfolgte Nach-Eintrag des Bundespräsidenten a. D. Richard von Weizsäcker und die neue Unterschrift des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, der sich nach der feierlichen Eröffnung des Traditionsfestes eintragen wird, machen
das Gästebuch auch heute zur gelebten Berliner Unternehmensgeschichte.

Zu den Höhepunkten im Programm des Späth'schen Traditionsfestes mit mehr als 200 regionalen und internationalen Ausstellern gehören sicherlich der Palmengarten, der Schaugarten mit Späth'schen Züchtungen, für Pflanzenkundige die einmalige Pflanzenkartei des Dendrologen Gerd Krüssmann und die Vorführung der Pflanzenveredelung durch die Späth'schen Gärtner.

Der Brandenburger landwirtschaftliche Verband proagro e.V. ist mit eigener Halle vor Ort und bringt Spezialitäten
aus der Region
nach Berlin. Eine Kartoffelschau mit Verkostung, 100 verschiedene Tomaten-Sorten, die Ausstellung von Orchideen, Rosen, Bonsaipflanzen und florale Unikate sind so bodenständig wie exotisch. Und: Beratung rund um Garten, Landschaftsbau und Handwerk wird groß geschrieben!

Das Hexenkessel Hoftheater, seit vielen Jahren Kooperationspartner der Späth's, sorgt für kleine Theaterspielereien
und gute Unterhaltung auf dem Festgelände. Das Späth Arboretum bietet Führungen an. Am Sonntagmorgen findet
dort das klassische Frühkonzert statt.

Kinder werden betreut und können in Bäumen klettern, die Rätselinsel im Haus aus Bäumen besuchen oder sich auf
der grünen Bastelstraße vergnügen.

Pressekonferenz

Traditionsfest und 290. Geburtstag der Späth'schen Baumschulen
Wann:     16. September, 11 Uhr
Wo:         Baumschulen-Café auf dem Gelände der Späth'schen Baumschulen
               Späthstraße 80/81, 12437 Berlin

Medienvertreter sind zum Traditionsfest herzlich eingeladen!

Historisches und aktuelles Fotomaterial stellen die Späth'schen Baumschulen für Veröffentlichungen gern zur Verfügung.


 

Pressemitteilung 09. September 2010

Brandenburger Landwirte und Erzeuger regionaler Spezialitäten in Berlin bei den Späth'schen Baumschulen

Win-Win-Kooperation für die grüne Branche in Land und Stadt
Zahlreiche Produzenten von landwirtschaftlichen Produkten des Brandenburger Verbandes proagro e.V. sind dabei,
wenn die Späth'schen Baumschulen in Berlin-Köpenick am 18. und 19. September ihren 290. Geburtstag mit großem Traditionsfest und grünem Markt feiern.

"Die Berlin-Brandenburg-Kooperation ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Unternehmen im ländlichen Raum.
Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass der grüne Markt Anziehungsmagnet für Besucher ist, die neben gärtnerischen Interessen eine hohe Affinität zum Brandenburger Landtourismus und zur regionalen Direktvermarktung
haben. Wir freuen uns, beim stolzen 290. Jubiläum des ältesten Unternehmens in Berlin unsere Brandenburger Spezialitäten zu präsentieren."

Dr. Gerd Lehmann, Geschäftsführer des Verbandes proagro e.V.

Rainer Bretschneider, Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft im Land Brandenburg,
spricht zur Eröffnung des Traditionsfestes am 18. September um 12.00 Uhr.

200 Aussteller, Gärtnereien, Baumschulen, Handwerker und Naturprodukte-Hersteller kommen zum grünen Markt auf
das historische Baumschulgelände der Späth'schen Baumschulen. Mittendrin die Brandenburg Halle des MAFZ Erlebnispark Paaren in Kooperation mit proagro - mit Brandenburger Trachtentänzern und Musikprogramm, mit Kaninchen-Spezialitäten aus Beelitz, Fisch aus Brieskow-Finkenwert, Fleisch- und Wurstwaren aus Eberswalde. Mit Kräuterschau, Keramikausstellung des Ofenmuseums Velten, Wolle, Spinnrädern und vielem mehr. Produktverkostung und persönliche Beratung sind für die Brandenburger Produzenten selbstverständlich.

"Die Späth'schen Baumschulen haben einen optimalen Handels-Standort mitten in Berlin, ein Vorteil auch für die Vermarktung von Brandenburger Produkten. Brandenburg hat gute Böden, die für die Produktion von Baumschulware erforderlich sind. Unsere Kooperation, die nun schon im zehnten Jahr für beide Seiten ausgesprochen erfolgreich funktioniert, ist deshalb eine perfekte Win-Win-Situation."
Christoph Rechberg, Geschäftsführer Baumschulen Berlin-Baumschulenweg GmbH

Zum Traditionsfest mit grünem Markt der Späth'schen Baumschulen werden auch in diesem Jahr wieder ca. 20.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

Traditionsfest und grüner Markt: 290 Jahre Späth'sche Baumschulen
Mit der Brandenburghalle des MAFZ Erlebnispark Paaren und landwirtschaftlichen Unternehmen des Verbandes
proagro e.V.

Wann: 18. und 19. September, 9 bis 18 Uhr
Wo: Späthstraße 80/81, 12437 Berlin
S Baumschulenweg/ Bus 170 und 265
Für Autofahrer: Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden
Eintritt: 3 Euro, Kinder bis 16 Jahre frei

Pressekonferenz
mit Dr. Gerd Lehmann, Geschäftsführer des Verbandes proagro e.V.
Christoph Rechberg und Holger Zahn
Geschäftsführer der Späth'schen Baumschulen
Wann: 16. September, 11 Uhr
Wo: Baumschulen-Café auf dem Gelände der Späth'schen Baumschulen, Späthstraße 80/81, 12437 Berlin

 

 

Pressemitteilung 01. September 2010

Stolperstein für Dr. Hellmut Späth
Im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Klaus Wowereit wird am 18. September ein Stolperstein für Dr. Helmuth Späth enthüllt. Zuvor wird der Regierende Bürgermeister das Traditionsfest zum 290. Geburtstag der Späth'schen Baumschulen feierlich eröffnen.

Der 1. März 1943 war ein einschneidendes Datum in der Firmengeschichte der Späth'schen Baumschulen:
Dr. Hellmut Späth
, Firmeninhaber der Familie Späth in sechster Generation, wurde von den Nationalsozialisten
verhaftet, unter Schutzhaft gestellt und zu einem Jahr Haft in Bautzen verurteilt. Die Anschuldigungen lauteten auf "Kriegswirtschaftsvergehen".

Tatsächlich aber war sein fortdauernder Umgang mit Juden der NSDAP ein Dorn im Auge. Sein sofort nach der
Verhaftung erfolgter Parteiausschluss wurde damit begründet, dass "... die charakterliche Einstellung des Dr. Späth mit nationalsozialistischer Auffassung nicht nur nicht übereinstimmt, sondern ihr diametral entgegengesetzt ist."
(NSDAP Kreisgericht 10 Berlin-Neukölln, 1943).
Schon 1937 hatten führende NSDAP-Vertreter empört den Saal verlassen, als Dr. Hellmut Späth auf einer großen Feier die gartenkulturellen Errungenschaften Englands und Frankreichs als
vorbildlich würdigte. Seit 1939 sah er sich fortwährenden Anfeindungen ausgesetzt. Argumente für die Verhaftung
hatte sich die NSDAP durch eine angesetzte Gestapo-Spionin im Privatbüro von Dr. Hellmut Späth verschafft.
Sie verriet das Versteck von privaten Briefen und Korrespondenz, deren Inhalt für eine Verurteilung wegen Kriegswirtschaftsvergehen die offizielle Voraussetzung lieferten.

Dr. Hellmut Späth wurde nach seiner Haft in Bautzen aber nicht entlassen, sondern ohne weiteres Verfahren im November 1944 als politischer Häftling in das KZ Sachsenhausen überführt und dort am 15. Februar 1945 um
18.20 Uhr auf Befehl des Leiters des Reichssicherheitshauptamtes Ernst Kaltenbrunner erschossen.
(Feststellung des Sowjetischen Militärtribunals in Sachen KZ-Lagerarzt Baumkötter)
"Das Unrecht reißt nach Ende des zweiten Weltkriegs aber nicht ab. 1947 werden seine beiden Kinder, die halbjüdische
Tochter Dagmar aus erster Ehe und sein vierjähriger Sohn Manfred von den kommunistischen Machthabern unter dem
Titel "Naziaktivisten und Kriegsverbrecher" enteignet. Dazu wurde Dagmar Späth der Status "Opfer des Faschismus"
wieder aberkannt. Der Protest des eigenen Rechtsamtes, Sippenhaft gebe es nicht mehr, wird übergangen.
Damit die Lüge, Dr. Hellmut Späth habe der NSDAP 10.000 Reichsmark testamentarisch vermacht, nicht auffliegt,
wird von den kommunistischen Machthabern sogar das Verschwinden der Nachlassakte organisiert."

Christoph Rechberg, Geschäftsführer Baumschulen Berlin-Baumschulenweg GmbH

Auf dem Traditionsfest am 18. und 19. September wird die Geschichte des 1720 gegründeten Unternehmens mit
den erst jetzt ermittelten Geschehnissen aus der Zeit des Nationalsozialismus, den Anfängen der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland bis zur Reprivatisierung 1997 in einer Ausstellung präsentiert.
Auch das historische Gästebuch von 1884, seit kurzen wieder im Besitz der Späth'schen Baumschulen, wird erstmals
für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Es enthält Eintragungen von Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck bis Bundespräsident a. D. Richard von Weizsäcker.

Stolperstein-Künstler Gunter Demnig hat 65 Jahre nach der Ermordung von Dr. Hellmut Späth einen Stolperstein angefertigt. Er wird während der feierlichen Eröffnung des Späth'schen Traditionsfestes am 18. September um
12.00 Uhr im Beisein seines Sohnes Dr. Manfred Späth vom Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit enthüllt.

Zugleich wird die Büste von Dr. Hellmut Späth, bislang in der Gedenkstätte Sachsenhausen zu sehen, am Eingang
zum denkmalgeschützten Verwaltungsgebäude auf dem Späth-Gelände präsentiert.

Medienvertreter sind zum Traditionsfest herzlich eingeladen!

Pressekonferenz
Traditionsfest und 290. Geburtstag der Späth'schen Baumschulen
Wann:     16. September, 11 Uhr
Wo:         Baumschulen-Café auf dem Gelände der Späth'schen Baumschulen
               Späthstraße 80/81, 12437 Berlin

Für Veröffentlichungen und Berichterstattung stellen die Späth'schen Baumschulen historisches Fotomaterial und Dokumente gern zur Verfügung.

 

Pressemitteilung 26. August 2010

"Seit zehn Jahren warten wir auf verkehrspolitische Entscheidungen"
Die Späth'schen Baumschulen schlagen Alarm: das älteste Berliner Unternehmen braucht Planungssicherheit

"Die entscheidende verkehrspolitische Frage, der Bau der Süd-Ost-Verbindung, wird seit Jahren nicht beantwortet. Diese Planungsunsicherheit macht eine mittel- und langfristige Unternehmensplanung für die Späth'schen Baumschulen
unmöglich. Ganz unabhängig davon ist die Späthstraße, über die unser Areal zu erreichen ist, seit vielen Jahren vollkommen überbelastet."
Christoph Rechberg, Geschäftsführer Baumschulen Berlin-Baumschulenweg GmbH

Die Späth'schen Baumschulen haben die Inititative ergriffen und den Entwurf eines Bebauungsplans für das Gebiet Späthsfelde vorgelegt, der auch unabhängig von der Süd-Ost-Verbindung verabschiedet werden kann. Ein Mischgebiet mit Wohnhäusern, Gärten und der Baumschule als grünem Zentrum. Aktuell noch versiegelte Flächen werden begrünt.
Die verkehrspolitischen Experten sind sich einig: unabhängig von der Trassenführung einer zukünftigen Süd-Ost-Verbindung als Anschluss zur A 113 wird dieses Gebiet als Mischgebiet ausgewiesen.

Die Späth'schen Baumschulen, seit 290 Jahren in Berlin zuverlässiger Lieferant grüner Produkte, sind als Baumschulbetrieb und Pflanzenproduzent auf langfristige Flächen- und Geschäftsplanung angewiesen. Für das mittelständische Unternehmen mit 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine schnelle Entscheidung seitens der Berliner Politik existentiell wichtig:

"Uns werden Flächen aufgrund der unsicheren Planungslage gekündigt, die wir nicht mehr bewirtschaften können. Wir begrünen sie trotzdem, denn Wildwuchs und meterhohe Disteln um die Späth'schen Baumschulen herum schaden unseren Produkten und unserem Image. Für uns ist es rein wirtschaftlich natürlich unsinnig, Flächen in Ordnung zu halten, auf
denen wir nicht mehr produzieren können."
Holger Zahn, Geschäftsführer Späth'sche Baumschulen Handel GmbH

Einst sollte in Neukölln der Britzer Hafen zum Europahafen ausgebaut werden. Diese Planung bestimmte 1994 den Flächennutzungsplan, der auch Späthsfelde einschließt. Ein Gebiet, das seinen Namen den Späth'schen Baumschulen verdankt, die hier seit 150 Jahren ihren Firmensitz haben und heute auf 35 Hektar großem Areal wirtschaften.

Vom Hafen spricht heute niemand mehr, das Verfahren zur Flächennutzungsplanänderung wird seit Jahren nicht betrieben. Die ausstehende verkehrspolitische Entscheidung zum Bau der Süd-Ost-Verbindung blockiert für die Späth'schen Baumschulen die unternehmerische Zukunftsplanung.

Für Fragen und weitere Informationen stehen die Geschäftsführer der Späth'schen Baumschulen gern zur Verfügung.

Ankündigung:
Die Späth'schen Baumschulen feiern 290. Geburtstag!
18./ 19. September: Großes Traditionsfest des ältesten Unternehmens Berlins auf dem historischen Firmenareal an
der Späthstraße.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit wird das Fest am 18. September um 12.00 Uhr feierlich eröffnen.

 

Pressemitteilung 24. August 2010

Von Bismarck bis Bolle: verschollenes Besucherbuch von 1884 wieder im Besitz der Späth'schen Baumschulen
Das Gästebuch wird Mitte September beim Traditionsfest zum 290. Geburtstag des ältesten Berliner Unternehmens erstmals öffentlich präsentiert

Mit über 5.000 Einträgen ist das wertvolle Buch mit dem dicken Ledereinband ein historisches Juwel, das von der
großen Geschichte des mittelständischen Familienbetriebs zeugt. Den Reigen der Unterschriften hatten 1884 Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck und Helmuth Graf von Moltke eröffnet. Preußische Prinzen, Staatsminister und Rosenzüchter aus Jamaika, Japan und Lettland, aus Budapest, Kabul und Hongkong schlossen sich an. Auch ein Eintrag des Kammerherren des Zaren Nikolaus I. findet sich.

Die Späths betrieben Ende des 19. Jahrhunderts die größte Baumschule der Welt, lieferten ihre Pflanzen, darunter viele eigene Züchtungen, nach Europa und Übersee.

"Zwanzig gerade Linien auf jeder Seite. Zweihundertsiebzig Mal schlägt man um...  Prinzessinnen, Botschafter ferner Länder, davon einer "de L'Empereur de Japon", des Kaisers von Japan, sind darunter. Pommersche Adelsnamen stehen neben der ungelenken Schrift des Obergärtners Driese aus den königlichen Gärten, der gekommen war um neue Pflanzen zu holen."
Gertrud Pastenaci, 1954

1945 rissen die Unterschriften ab. Firmeninhaber Dr. Hellmut Späth war 1943 von den Nazis verhaftet und im Februar
'45 im KZ Sachsenhausen erschossen worden. Das Buch verschwand und tauchte einige Jahre später bei seiner Tochter Dagmar Späth wieder auf, die in West-Berlin an der Finckensteinallee eine neue Baumschule gegründet hatte.
Nach ihrem Tod 1959 verschwand das Gästebuch erneut.

Den heutigen Geschäftsführern der Späth'schen Baumschulen ist es gelungen, das historische Buch ausfindig zu
machen und in den Besitz des Unternehmens zurückzuführen:
"Dem geschichtlichen Verantwortungsbewusstsein eines alten Berliner Bauunternehmers ist es zu verdanken, dass
das Buch erhalten blieb und für das Unternehmen im Jahr seines 290-jährigen Bestehens zurückgewonnen werden konnte."
Christoph Rechberg, Geschäftsführer Baumschulen Berlin-Baumschulenweg GmbH

Das Späth'sche Gästebuch wird zur Zeit konservatorisch wiederaufgearbeitet und zum 290. Geburtstag des Baumschulenbetriebs erstmals öffentlich präsentiert: beim Traditionsfest am 18. und 19. September in den alten Kontorräumen der Firma an der Späthstraße.

Mit dabei ist dann die Unterschrift des Bundespräsidenten a.D. Richard von Weizsäcker, der vor zwölf Jahren das Späth'sche Traditionsfest eröffnete und seinen Eintrag nun nachholen konnte. Berlins Regierender Bürgermeister
Klaus Wowereit
eröffnet in diesem Jahr das Fest am 18. September. Seine Unterschrift setzt gemeinsam mit dem
Gruß Richard von Weizsäckers die Geschichte des Späth'schen Gästebuchs als gelebte Berliner Unternehmens-
geschichte fort.

Für Fragen und weitere Informationen stehen die Geschäftsführer der Späth'schen Baumschulen und der Archivar des Unternehmens gern zur Verfügung.