Der 2. Weltkrieg hinterließ auch in Baumschulenweg ein Chaos. Die Kulturen der Baumschule waren zum größten Teil verwüstet, die Gebäude beschädigt. Viele Gärtner kehrten nicht aus dem Krieg zurück und gärtnerischer Nachwuchs war nicht vorhanden. Der Baumschulbetrieb wurde am 08.12.1947 durch die deutsche Treuhandstelle in Treuhandeigentum
und 1949 in Volkseigentum überführt. Die Züchtungstradition der Firma Späth wurde erfolgreich weitergeführt. Der Baumschulbetrieb konnte bei Beteiligungen an Ausstellungen im Inland und im Ausland hohe Anerkennung, Preise und Medaillen erringen.
Die älteste Baumschule Deutschlands konnte die DDR-Zeit erfolgreich überstehen. Sie war der geschäftliche und fachliche Mittelpunkt der Baumschulbranche in Ostdeutschland. Mit der Wende wurde der Betrieb unter Treuhandverwaltung
gestellt.
  Im Frühjahr 1997 wurde der Betrieb an die Späth'schen Erben rückübertragen.
Ein großes Investitionsprogramm ermöglichte die Schaffung moderner Containerflächen und Folienzelte sowie die Modernisierung der Produktionsanlagen und des Maschinenparks.