Als
Ludwig Späth 1831 die Gärtnerei
übernahm, orientierte er mehr auf die Anzucht von Blumen und Topfpflanzen. Die Späth'sche Gärtnerei entwickelte
sich zu einem Betrieb mit überregionaler Bedeutung. 1856 wurden erstmalig Preisbücher gedruckt und ins In - und
Ausland verschickt. Erste Pflanzenexporte waren zu verzeichnen.
1862 erschien der erste Katalog der Kunst- und Handelsgärtnerei
Ludwig Späth.
1917
kaufte Dr. Hellmut Späth ein Rittergut in Ketzin an der
Havel. Hier wurde eine neue Baumschule der Firma Ludwig Späth
aufgebaut. Der nationale und internationale Pflanzenversand der
Baumschule gewann zunehmend an Bedeutung. Er führte das
Unternehmen zu großen wirtschaftlichen Erfolgen. Mit seinem
Tod am 15.02.1945 im KZ Sachsenhausen endete zunächst die
Familientradition der
"Späths" in Baumschulenweg, nicht aber die Baumschultradition
der "Späths".