Im Jahre 1720 gründete Christoph Späth am Johannistisch vor dem Halleschen Tor eine kleine Obst- und Gemüsegärtnerei. Damit war der Grundstein für eine Baumschule gelegt, die sich später zu einer der größten der Welt entwickeln sollte.
Durch König Friedrich Wilhelm I., der oft in der kleinen Gärtnerei zu Gast war, wurde er zum "Kunstgärtner und vollberechtigten Berliner Bürger" ernannt.
 
  1746 übernahm Carl Späth das blühende Unternehmen seines Vaters. Die notwendige Erweiterung des Betriebes führten zur Verlegung der Gärtnerei in die Köpenicker Str. Das Gärtnereigelände hatte nun eine Größe von 8 preußischen Morgen. Als Carl Späth 1782 starb übernahm zunächst seine Frau Anna und erst 1792 sein Sohn Friedrich den Betrieb. Er gestaltete die Gärtnerei entsprechend seinen Neigungen zu einer Musteranstalt und einem Studienort um.